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Verstanden
Giardino Seerose
März 26, 2021
Interview

Unser Leitmotiv ist „un po dipiù“

Giardino war schon immer anders als andere Luxushotels in der Schweiz. Die Giardino Hotels verblüffen mit ihrer ganz eigenen Interpretation von Luxus. Sie brechen mit verstaubten Standards, probieren Neues aus und haben frische Ideen. Giardino ist angenehm ungewöhnlich.  So wird eine einmalige und entspannte Atmosphäre geschaffen. Für ein Gefühl wie Zuhause. Über den Winter 2020/21 wurden daher zahlreiche Neuerungen in Form eines Umbaus im Hotel Giardino Ascona vorgenommen. Der Garten und Poolbereich mit Terrasse, über die Bar und den Wintergarten, bis hin zur Lobby bekamen ein komplettes Make-Over. Daniela und Philippe Frutiger bekamen hierbei Unterstützung von dem Künstler und Designer Daniel Pouzet. Im Interview erzählen Sie, wie die Ideen des Umbaus entstanden, und warum sie Daniel mit dieser besonderen Aufgabe beauftragten.

Wie entstand die Grundidee zum Umbau und was war euer Hauptwunsch in der Planung?
Daniela: Das Hotel Giardino besteht ja bereits seit 1986, wir sind stets bestrebt das Hotel auf den neuesten Stand zu halten und den Ansprüchen unserer Gäste gerecht zu werden. So renovieren und bauen wir regelmässig um, immer auch hinsichtlich der Optimierungen für den Betriebsablauf. Dieses Mal ist es der gesamte Empfang, die Lobby, die Bar, der Pool und die gesamten Terrassenbereiche. Wir richten uns immer nach unserem Leitmotiv „un po dipiù“! Wir möchten die Giardino-Welt neu erblühen lassen und waren somit auf der Suche nach einem Künstler, welcher das Feeling dafür hat.

Philippe: Zudem hatten wir schon länger erkannt, dass die Lage der Bar nicht ideal war, und wollten die Indoor-Bar und die Pool-Bar kombinieren. Es war ein längerer Prozess, bis wir genau wussten, wo wir welche Bereiche unterbringen wollten. Hinzu kamen noch ein paar technische Hürden mit der Outdoor-Küchenplanung, welche gelöst werden mussten.

Wie kam der Kontakt und das Projekt mit Daniel Pouzet zustande – kanntet Ihr euch bereits?
Daniela: Daniel Pouzet haben wir über unseren Freund Robert „Bobby“ Dekeyser kennengelernt, der Gründer der Dedon Möbellinie. Daniel hatte früher mit Philippe Starck in Paris zusammengearbeitet und für Dedon einige Möbel designt, wie zum Beispiel das bekannte „Nestrest“. Wir haben verschiedene Projekte von ihm kennenlernen dürfen – auf Ibiza, in Kenia oder Dedon Island, das heutige Nay Palad auf Siragao (Philippinen).

Philippe: Da haben wir Daniel Pouzet auch richtig kennen und schätzen gelernt. Wir waren immerhin am Bau vom Resort Nay Palad beteiligt. Seine verspielte Art mit Design und Materialien umzugehen hat uns schlichtweg begeistert.

Daniela und Philippe Frutiger mit Daniel Pouzet im „Nestrest“ von Dedon

Wieso habt Ihr euch für seine Designs und die Planung mit Ihm entschieden, was war ausschlaggebend
Daniela: Daniel ist ein wahrer Künstler, er zeichnet, malt und sprudelt vor Ideen. Er lebt regelrecht mit und für seine Projekte. Seine Designs sind sehr blumig, verspielt und sehr cozy, eben genau, was auch die Giardino Welt ausmacht.

Philippe: Giardino ist ein innovatives Unternehmen. Wir wussten immer, sobald wir ein grösseres Projekt anvisieren, werden wir dieses mit Daniel umsetzen. Daniel kennt und teilt die Markentwerte von Giardino und hat diese hervorragend integriert.

Hattet ihr konkrete Vorstellungen zum neuen Design und der Struktur, oder hatte Daniel während des Umbaus „freie Hand“?
Daniela: Auch wir sprudeln andauernd vor Ideen und Verbesserungen, aber manchmal braucht man neue Inputs oder eine Bestätigung von Aussen. Wir haben mit Daniel unsere Vision geteilt, ihn nach Ascona eingeladen und mit ihm finalisiert, was wir begonnen hatten.

Philippe: Wir hatten klare Vorstellungen der Struktur. Daniel hat unsere Ideen mit seiner artistischen Herangehensweise ergänzt, wir wiederum haben uns um die tausend Details gekümmert, welche solch ein Projekt mit sich bringen. Zum Schluss entsteht eine Symbiose vieler Ideen, dies machen unsere Hotels aus…der Architekt ist auch immer Teil vom „Team“ Daniela und Philippe.

Über welchen Bereich im Hotel freut ihr euch besonders, was gefällt euch am besten?
Beide: Uns gefällt alles. Und wenn nicht, dann versuchen wir es zu ändern!

Wird es noch weitere gemeinsame Projekte mit Daniel in den anderen Giardino Hotels geben?
Daniela: Bestimmt, wir sind im ständigen Kontakt und treffen uns oft auf Ibiza.

Philippe: Zu Daniel verbindet uns eine tiefe Freundschaft. Während der Planung und Umsetzung haben wir auch festgestellt, dass wir dieselben Werte und Ideen teilen – wir schliessen eine weitere Zusammenarbeit sicherlich nicht aus und hoffen, Daniel sieht es ähnlich.

Weitere Insights zum Umbau und Daniel Pouzet im Interview:



Über Daniel Pouzet

Seit der Gründung seines Studios „Atelier Pouzet“ sucht Daniel Pouzet die kulturelle Vielfalt in allen künstlerischen Bereichen – zwischen Design, Architektur, Innenarchitektur und künstlerischen Installationen. Seine Projekte sind auf der ganzen Welt zwischen Asien, Afrika, Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika verteilt. Sie repräsentieren eine Suche nach kontextuellen Antworten mit Seele, künstlerischer Sensibilität und einem Dialog zwischen dem Lokalen und der Kreativität, die über konventionelle Grenzen hinausgeht. Das Resultat lässt sich zeigen: Überraschung, Leichtigkeit und Qualität von Lebensräumen.