{"id":32618,"date":"2026-04-08T10:03:28","date_gmt":"2026-04-08T08:03:28","guid":{"rendered":"https:\/\/giardinohotels.ch\/?p=32618"},"modified":"2026-04-10T13:58:41","modified_gmt":"2026-04-10T11:58:41","slug":"interview-mit-ayurveda-spezialistin-mangal-gress-aus-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/giardinohotels.ch\/de\/interview-mit-ayurveda-spezialistin-mangal-gress-aus-muenchen\/","title":{"rendered":"\u00abAyurveda erkl\u00e4rt \u2013 Yoga l\u00e4sst uns sp\u00fcren.\u00bb<br>Interview mit Ayurveda-Spezialistin Mangal Gress aus M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<p><em>Mangal Gress ist vom\u00a0<strong>07. bis 10. Mai 2026<\/strong>\u00a0im Giardino Ascona zu erleben \u2013 mit ihrem <a href=\"https:\/\/giardinohotels.ch\/de\/angebote\/ayurveda-yoga-retreat-essence-of-balance\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/giardinohotels.ch\/de\/angebote\/ayurveda-yoga-retreat-essence-of-balance\/\" rel=\"noreferrer noopener\">Retreat\u00a0\u00abEssence of Balance\u00bb<\/a>, das Raum schafft f\u00fcr neue Klarheit, Regeneration und eine bewusste Verbindung zu sich selbst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie verbinden Ayurveda und Yoga\u2026 Was haben diese beiden Traditionen gemeinsam?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich geh\u00f6ren Ayurveda und Yoga untrennbar zusammen, weil sie aus derselben philosophischen Wurzel stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide sind jahrtausendealte Lehren aus Indien und k\u00f6nnen als Schwestern-Disziplinen verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ayurveda beschreibt die Prinzipien des Lebens und der Gesundheit \u2013 Yoga ist der praktische Weg, diese Prinzipien im eigenen K\u00f6rper erfahrbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder anders gesagt: Ayurveda erkl\u00e4rt, was wir brauchen \u2013 Yoga l\u00e4sst uns sp\u00fcren, ob es wirklich stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der viele Menschen den Bezug zu ihrem eigenen K\u00f6rper verloren haben, obwohl er uns st\u00e4ndig Signale sendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Alltag sind wir oft getrieben \u2013 von Terminen, Erwartungen und \u00e4u\u00dferen Anforderungen \u2013 und entfernen uns dadurch immer mehr von unserer inneren Wahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier setzen Ayurveda und Yoga gemeinsam an:<\/p>\n\n\n\n<p>Sie bringen uns zur\u00fcck in den Kontakt mit uns selbst und schaffen wieder Zugang zu einer leisen, klaren Form von Selbstwahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eEssence of Balance\u201c \u2013 was bedeutet Balance f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Balance ist f\u00fcr mich kein Zustand, den man einmal erreicht und dann h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein fortlaufender Dialog mit sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ayurveda geht es dabei nicht um Verzicht, sondern um Bewusstsein und Bereicherung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht darum, Dinge wegzunehmen, sondern sie so einzusetzen, dass sie uns wirklich guttun.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen suchen Balance im Au\u00dfen \u2013 durch feste Routinen oder vermeintlich \u201erichtige\u201c Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber echte Balance entsteht, wenn wir beginnen zu verstehen, was wir individuell brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe selbst erlebt, wie schnell man sich im Tun verlieren kann \u2013 auch im \u201egesunden\u201c Tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Balance bedeutet f\u00fcr mich heute, zu erkennen, wann mir Struktur hilft und wann ich loslassen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau darin liegt f\u00fcr mich die Essenz von Ayurveda:<\/p>\n\n\n\n<p>nicht strenger zu leben, sondern bewusster \u2013 und dadurch oft auch leichter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie ver\u00e4ndert das Wissen \u00fcber Doshas den Blick auf den eigenen K\u00f6rper?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf die Doshas nimmt f\u00fcr mich vor allem eines: Druck. Pl\u00f6tzlich geht es nicht mehr darum, alles \u201erichtig\u201c zu machen, sondern zu verstehen, dass wir alle unterschiedlich sind \u2013 und dass das, was f\u00fcr den einen gut ist, f\u00fcr den anderen nicht unbedingt passend sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Doshas geben uns eine Art Landkarte f\u00fcr den eigenen K\u00f6rper. Sie helfen zu verstehen, warum wir auf bestimmte Dinge sensibel reagieren, warum wir bestimmte Bed\u00fcrfnisse haben und warum unser K\u00f6rper sich manchmal so verh\u00e4lt, wie er es tut.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele meiner Teilnehmer erleben zum ersten Mal, dass ihr K\u00f6rper nicht kompliziert ist, sondern logisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Symptome keine St\u00f6rung sind, sondern eine Form von Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau darin liegt etwas sehr Entlastendes:<\/p>\n\n\n\n<p>Man beginnt, sich selbst nicht mehr zu bewerten, sondern besser zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Verst\u00e4ndnis f\u00fchrt oft zu einem sehr liebevollen Annehmen der eigenen Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht im Sinne von \u201eso bin ich eben\u201c, sondern eher:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJetzt verstehe ich, was ich brauche \u2013 und darf entsprechend handeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Menschen kommen ersch\u00f6pft ins Retreat\u2026 Wie gelingt der \u00dcbergang?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00dcbergang passiert nicht durch ein Konzept, sondern durch Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen kommen in meinem Retreat an und sind zun\u00e4chst noch ganz im Kopf \u2013 getragen von Terminen, Verantwortung und innerem Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn der K\u00f6rper schon m\u00fcde ist, l\u00e4uft das System oft noch weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann beginnt etwas sehr Einfaches:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir gehen in Bewegung, in den Atem, in die Stille.<\/p>\n\n\n\n<p>Es braucht dabei kein \u201eAnkommen auf Knopfdruck\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich zwinge niemanden, loszulassen \u2013 aber ich halte einen Raum, in dem es m\u00f6glich wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Struktur des Tages, die gemeinsame Zeit in der Gruppe und die wiederkehrenden Rituale entsteht nach und nach etwas sehr Nat\u00fcrliches:<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6rper beginnt, sich sicher zu f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und in diesem Gef\u00fchl von Sicherheit passiert der eigentliche Wandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atem wird ruhiger, Gedanken werden klarer, der K\u00f6rper wird wieder sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft ist es kein pl\u00f6tzlicher Moment, sondern ein leiser \u00dcbergang.<\/p>\n\n\n\n<p>Und irgendwann entsteht ganz von selbst dieses Gef\u00fchl:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich darf langsamer werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss gerade nichts leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich darf einfach sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Rolle spielt Yoga im Vergleich zu Behandlungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ayurvedische Behandlungen wirken von au\u00dfen \u2013 Yoga wirkt von innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Yoga gibt den Menschen etwas zur\u00fcck, das sie behalten k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p>eine direkte Verbindung zu sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei spielt auch das Verst\u00e4ndnis der Doshas eine wichtige Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn nicht jede Form von Bewegung wirkt auf jeden Menschen gleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche f\u00fchlen sich in ruhigen, schlie\u00dfenden Haltungen sofort wohl, andere brauchen eher \u00f6ffnende, aktivierende Sequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den einen sind Vorbeugen beruhigend, f\u00fcr den anderen k\u00f6nnen sie sich eher einengend anf\u00fchlen \u2013 genauso wie R\u00fcckbeugen f\u00fcr manche befreiend und f\u00fcr andere zun\u00e4chst ungewohnt sind.Wenn wir beginnen, unser eigenes Dosha besser zu verstehen, entsteht auch im Yoga eine neue Klarheit:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir praktizieren nicht mehr nach einem festen Konzept, sondern orientieren uns daran, was uns in diesem Moment wirklich guttut.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich liegt genau darin die Kraft dieser Kombination:<\/p>\n\n\n\n<p>Behandlungen k\u00f6nnen Impulse setzen \u2013 Yoga erm\u00f6glicht es, diese Impulse im eigenen Alltag weiterzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>So entsteht nicht nur kurzfristige Entlastung, sondern ein nachhaltiges Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den eigenen K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine einfache Routine f\u00fcr den Alltag?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spazieren gehen. Ohne Ablenkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt simpel, ist aber unglaublich wirksam.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele untersch\u00e4tzen, wie sehr unser Nervensystem von Einfachheit profitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vielleicht noch etwas ganz Wesentliches:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Alltag immer wieder einen Moment innehalten und sich fragen, ob die eigenen Entscheidungen wirklich stimmig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht jede Entscheidung kann eine Herzensentscheidung sein \u2013 und das muss sie auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Achtsamkeit daf\u00fcr zu entwickeln, ver\u00e4ndert oft schon sehr viel.<\/p>\n\n\n\n<p>Ayurveda beginnt nicht in der K\u00fcche \u2013 sondern genau in solchen Momenten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtigste Erkenntnis zur Ern\u00e4hrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht jedes \u201egesunde\u201c Lebensmittel ist f\u00fcr jeden Menschen gesund.<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt einfach, ver\u00e4ndert aber sehr viel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben beispielsweise alle gelernt, dass ein Apfel gesund ist \u2013 und das stimmt auch grunds\u00e4tzlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der eine vertr\u00e4gt einen rohen Apfel sehr gut, w\u00e4hrend er f\u00fcr den anderen schwer verdaulich sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ihn w\u00e4re ein ged\u00fcnsteter Apfel oft die deutlich bek\u00f6mmlichere Variante.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau daran wird etwas sehr Grundlegendes sichtbar:<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Lebensmittel hat nicht f\u00fcr jeden Menschen die gleiche Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ayurveda spielt dabei vor allem die Verdauung eine zentrale Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht nur darum, was wir essen, sondern was wir tats\u00e4chlich verarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder anders gesagt:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht nur das, was wir essen \u2013 sondern das, was wir verdauen.Wenn wir beginnen, das zu verstehen, entsteht wieder ein ganz anderer Zugang zum eigenen K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lernen, unsere Verdauung besser nachzuvollziehen und die Reaktionen unseres K\u00f6rpers einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich geht es in der Ern\u00e4hrung deshalb nicht um Regeln oder Verbote, sondern um Verst\u00e4ndnis und Bewusstsein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht dogmatisch zu essen, sondern so, dass es wirklich zu uns passt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ver\u00e4ndert sich nach wenigen Tagen Retreat?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es wird nicht nur ruhiger \u2013 es wird klarer.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele meiner TeilnehmeInnen und Kunden beginnen, sich selbst wieder besser wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht im Sinne von \u201eich muss etwas ver\u00e4ndern\u201c, sondern eher:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch verstehe, was in mir passiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6rper wird deutlicher sp\u00fcrbar, Bed\u00fcrfnisse werden klarer, und Entscheidungen entstehen weniger aus Stress oder Druck heraus, sondern aus einem stimmigeren Gef\u00fchl f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft f\u00e4llt auch auf, wie sehr wir im Alltag von \u00e4u\u00dferen Erwartungen gepr\u00e4gt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Retreat entsteht erstmals wieder ein Raum, in dem dieser Druck leiser wird \u2013 und dadurch ein anderes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr sich selbst m\u00f6glich wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz konkret zeigt sich das auch k\u00f6rperlich:<\/p>\n\n\n\n<p>Viele schlafen besser, f\u00fchlen sich ausgeglichener und insgesamt stabiler.<\/p>\n\n\n\n<p>Und aus diesem Verst\u00e4ndnis heraus entsteht etwas sehr Nat\u00fcrliches:<\/p>\n\n\n\n<p>eine Form von Leichtigkeit, die nicht gemacht ist, sondern einfach entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum Giardino Ascona?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Giardino Ascona ist f\u00fcr mich ein ganz besonderer Ort, weil hier sp\u00fcrbar wird, dass Gesundheit nicht nur angeboten, sondern bewusst gestaltet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbindung aus mediterranem Garten, der unmittelbaren N\u00e4he zum Lago Maggiore und der sehr klaren, \u00e4sthetischen Architektur schafft eine Atmosph\u00e4re, die sofort entschleunigt, ohne k\u00fcnstlich zu wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich besonders sch\u00e4tze, ist die Haltung des Hauses:<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht um Verzicht oder Strenge, sondern um Genuss, Qualit\u00e4t und Bewusstsein \u2013 eine Philosophie, die sich auch in der Kulinarik und im Spa-Bereich widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau diese Verbindung passt sehr zu meinem Ansatz im Ayurveda:<\/p>\n\n\n\n<p>nicht dogmatisch, sondern alltagstauglich, genussvoll und gleichzeitig tiefgehend.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr meine Arbeit ist das entscheidend, weil der Raum immer mitwirkt \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>und im Giardino entsteht ganz selbstverst\u00e4ndlich das Gef\u00fchl, zur Ruhe zu kommen, ohne dass man sich daf\u00fcr anstrengen muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ayurveda &amp; Longevity \u2013 warum gerade jetzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff Longevity ist heute in aller Munde \u2013 doch im Kern beschreibt er etwas, das im Ayurveda seit Jahrtausenden verankert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits in den klassischen Texten wie der Charaka Samhita wurde die Frage behandelt, wie wir ein langes, gesundes und erf\u00fclltes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne ist Longevity kein neuer Ansatz, sondern eine moderne Begrifflichkeit f\u00fcr ein sehr altes Wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ayurveda versteht Gesundheit dabei nicht als Optimierung, sondern als Beziehung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Beziehung zu sich selbst, zum eigenen K\u00f6rper und zum eigenen Geist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht darum, den K\u00f6rper st\u00e4ndig zu verbessern, sondern ihn zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu erkennen, was ihn st\u00e4rkt, was ihn aus dem Gleichgewicht bringt \u2013 und wie wir im Alltag damit umgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass heute neue Begriffe wie Longevity entstehen, ist f\u00fcr mich kein Widerspruch, sondern eher ein Zeichen daf\u00fcr, dass wir wieder beginnen, uns mit genau diesen Fragen zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vielleicht ist genau das der entscheidende Punkt:<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht, wie lange wir leben \u2013 sondern wie bewusst wir es tun.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mangal Gress ist vom\u00a007. bis 10. 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