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Verstanden
Giardino Seerose
April 1, 2020
Abwehrkräfte stärken

5 Yogaübungen für das Immunsystem

Yoga stärkt nachweisbar und ganz ohne Nebenwirkungen das Immunsystem – und sorgt nebenher noch für gute Laune und eine bessere Haltung. Drei Dinge, die man immer brauchen kann. Vor allem aber, wenn man viel im Home Office sitzt, wenig Bewegung hat und die Stimmung sich langsam trübt. Mit diesen 5 Yogaübungen hält man sich bei Laune und sein Immunsystem in Topform:

1. Für eine gute Darmperistaltik: Oberkörper kreisen (Sufi Grinds) In der Darmschleimhaut leben etwa 70 Prozent der Abwehrzellen. Dort werden Immunglobuline produziert, und die schützen uns vor Infektionen. Die folgende Übung aus Kundalini Yoga regt die Verdauung an, kräftigt die Darmaktivität, massiert die Bauchorgane und stärkt somit auch die Abwehrkräfte. Zusätzlich mobilisiert diese Übung die Wirbelsäule und wärmt den ganzen Körper auf.

Und so geht‘s
Setze dich in den Schneidersitz und lege die Hände auf deine Knie. Die Wirbelsäule ist aufrecht, Schultern und Nacken sind entspannt. Nun den Oberkörper in grossen, sanften Bögen im Uhrzeigersinn um die Körperachse kreisen. Wenn du nach vorn kreist, atme ein und nach wenn du nach hinten kreist, atme aus. Koste jede Rundung der Kreisbewegung voll aus. Sobald du deinen Rhythmus gefunden hast, werde in deinem eigenen Tempo allmählich schneller. Wechsel nach ein bis zwei Minuten die Richtung. Wichtig: Die Bewegung geht vom Brustbein aus, Kopf und Becken bleiben mittig während der Übung.

2. Unterstützt das Lymphsystem: Beingrätsche im Sitzen (Baddha Konasana) Die meisten Lymphknoten, die bei Infektionen anschwellen, befinden sich in den Leisten und im Achselbereich. Die Lymphknoten reinigen die Lymphe und beseitigen Krankheitserreger. Die Beingrätsche regt den Lymphfluss im Leistenbereich an, sodass Krankheitserreger besser abgewehrt werden können.

Und so geht‘s
Mit gespreitzen Beinen gerade auf den Boden setzen, Hände liegen auf den durchgestreckten Knien und der Rücken ist aufrecht. Atme ein, drücke die Brust nach vorne raus und ziehe die Schulterblätter zusammen. Dann ausatmen, den Rücken runden und den Kopf senken. Wiederhole diese Bewegungsfolge für eine bis drei Minuten.

3. Aktiviert die Nebenschilddrüse: Ausfallschritt (Alanasana) Die Nebenschilddrüse besteht aus vier Drüsen, die hinter der Schilddrüse liegen. Sie produziert das sogenannte Parathormon, das im Körper den Kalzium- und Phosphathaushalt reguliert. Der tiefe Ausfallschritt regt die Nebenschilddrüse an und stärkt so die Immunabwehrfunktion.

Und so geht‘s
Stelle das rechte Bein nach vorn und lege das linke Bein nach hinten. Der linke Fussrücken berührt den Boden, während das linke Knie in der Luft bleibt. Dein Körpergewicht ruht auf der rechten Fusssohle. Bringe die Hände in Gebetshaltung vor dem Körper zusammen. Schaue mit geschlossenen Augen zu deiner Nasenspitze. Versuche diese Übung drei Minuten zu halten.

4. Stärkt das Nervensystem: Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) Stress und andere negative Gefühle schwächen das Immunsystem. Ist das Nervensystem dagegen ausgeglichen, wirkt sich das positiv auf unseren Gesundheitszustand aus. Denn Seele, Nerven- und Immunsystem stehen in Wechselwirkung zueinander. Die folgende Asana wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, indem es das Nervensystem und alle grossen Muskelgruppen stärkt.

Und so geht‘s
Im Vierfüsslerstand Knie hüftbreit und Hände schulterbreit öffnen. Hebe die Knie und drücke die Hüfte hoch. Verteile das Gewicht gleichmäßig auf Hände und Füsse. Der Rücken ist lang. Halte den Kopf in einer Linie mit dem Oberkörper. Wenn du kannst, strecke die Beine durch und bringe die Fersen auf den Boden. Atme tief, gleichmässig und sanft ein und aus. Bleibe im herabschauenden Hund ein bis drei Minuten.

5. Für eine aktive Milz: Zehen mobilisieren Die Milz ist relativ klein und liegt im linken Oberbauch direkt hinter dem Zwerchfell. Sie ist an der Immunabwehr beteiligt, da sie zum einen Immunzellen produziert und zum anderen antikörperbildende Lymphozyten speichert. Durch die folgende Übung wird die Milz gestärkt.

Und so geht‘s
Lege dich auf den Rücken, strecke ein Bein nach dem anderen in die Luft und überkreuze die Fussgelenke. Bewege jetzt für ein bis drei Minuten die Zehen – spreize sie und ziehe sie wieder zusammen. Atme dabei gleichmässig und entspannt ein und aus.

Und noch ein Tipp: Wer generell nicht gern allein trainiert oder die Unterstützung eines professionellen Yoga-Therapeuten sucht, kann als Gast im Hotel Giardino Ascona kostenfrei an den täglichen Yoga-Kursen teilnehmen. Mehr zum Yoga-Angebot findet sich unter den folgenden Links:

 

Das Hotel zur Story:
Hotel Giardino Ascona, Ascona

Mehr Details unter:
Personal Upgrades: Auszeit, Ascona